Magnesium und Stress

Magnesium und Stress

 

Wenn ich Dir erzählen würde, dass Stress deine Magnesiumvorräte im Körper aufbraucht, würdest Du wahrscheinlich nur mit den Achseln zucken. Allerdings bin ich der Meinung, dass Magnesium nicht genug Aufmerksamkeit bekommen kann.

 

 

 

Es gibt Schätzungen, dass 80% der Weltbevölkerung an Magnesiummangel leiden.

 

 

 

Als Steinzeitmenschen hatten wir kein Problem mit Magnesiummangel. Wir haben magnesiumreiche Nahrung zu uns genommen. Früchte und Gemüse sind in nährstoffreichen Böden gewachsen und waren somit reich an Mineralien. Heutzutage bauen wir unsere Nahrungsmittel und Futter für das Mastvieh auf eher nährstoffarmen Böden an. Die Einnahme von Magnesium über Lebensmittel ist daher sehr gering.

 

 

 

Hinzu kommt, dass unsere Art zu Leben sehr viel Magnesium verbraucht und zwar durch: Stress, Alkohol, Koffein und andere…Stimulanzien.

 

 

Wozu ist Magnesium wichtig, wo wird es gebraucht:

 

  •    Stoffwechsel (ca. 300 verschiedene Stoffwechselprozesse)
  •    Festigkeit von Knochen und Zähnen
  •    Funktion von Muskeln und Herz
  •    Bildung von Körpereiweiß
  •    Energieerzeugung
  •    Übertragung von Nervenimpulsen

Ein zu niedriger Magnesiumspiegel wird mit verantwortlich gemacht für viele Krankheiten und Symptome wie: Diabetes Typ 2, Muskelverspannungen, Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen, verlangsamtes Denkvermögen, beschleunigter Herzschlag, kalte Hände und Füße, Migräne.

 

 

Was hat das jetzt mit Stress zu tun? Magnesium sitzt auf dem NDMA Rezeptor in der Synapse zwischen zwei Nervenzellen, fehlt Magnesium wird der Rezeptor getriggert und erzeugt Stress in deinem Körper. Bei Stress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet, Cortisol hält dich im Flight or Fight Modus und beeinträchtigt Dich in deiner Entscheidungsfindung. Wirkt Cortisol über lange Zeit auf deinen Körper ein kann deine Fähigkeit mit Stress umzugehen leiden. Um Stress zu reduzieren benötigt Dein Körper wiederum Magnesium, das aus dem sowieso schon geringen Vorrat gezogen wird: Ein Teufelskreis entsteht.

 

Wie kommst Du da raus? Ganz einfach, nimm mehr Magnesium zu Dir. Du kannst Deinen Bedarf über die Nahrung decken. Versuche einmal ein Deinen täglichen Magnesiumkonsum um ein paar hundert mg zu erhöhen (Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie empfiehlt zur Migräneprophylaxe 600mg Magnesium täglich.) und schau was passiert, ggf. bist Du weniger gestresst, Du schläfst besser und Du bist motivierter bei Deinen Aufgaben und triffst bessere Entscheidungen.

 

 

 

Ohne Magnesium geht quasi nix.